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Mittwoch, 30. August 2017

{Rezension} Bea macht blau von Tessa Henning

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1719 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Ullstein eBooks (14. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01N0H4LNE
Klappentext:
Bea reicht's: Die Tochter ist ausgezogen, der Mann nimmt sich dennoch keine Zeit für sie und hat auch noch eine Affäre. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester Karin ins Baskenland. Und plötzlich findet sie sich an einem Ort voller Künstler, Surfer und hängengebliebener Hippies wieder, die das Leben eher entspannt sehen. Deutsche Tugenden treffen auf gepflegtes Chaos und spanische Lässigkeit. Zwischen Tapas, Strand und Vino findet Bea tatsächlich wieder Spaß am Leben und einen Mann, bei dem sie ins Träumen gerät. Doch dann kommt es erstens anders und zweitens als sie denkt...

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich bei Vorablesen.de entdeckt und aufgrund des Covers und der kurzen Leseprobe habe ich mich dafür beworben und es glücklicher Weise auch erhalten. Vielen Dank dafür!

Von Tessa Henning habe ich bisher noch nichts gelesen. Als ich allerdings dieses Leseexemplar entdeckt habe und ein wenig gegoogelt habe, las ich nur positives über sie. Über den Inhalt findet man auf diversen Plattformen genügend und so möchte ich nicht näher darauf eingehen um nicht noch mehr zu verraten.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben...fluffig leicht, ideal als Lektüre im Urlaub. Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich eine lustige amüsante kleine Geschichte erwartet, aber die ist es nicht. Es ist eine Geschichte über Veränderungen, über einen Neuanfang, mal Wagnisse eingehen und was riskieren und auch über Familiengeheimnisse. Trotz allem hat dieser Roman aber auch so einen kleinen faden Beigeschmack. Wenn Probleme immer so einfach zu lösen wären und jede Veränderung so einfach und glatt über die Bühne gehen würde, wäre das Leben auch irgendwie nicht "richtig". Die große Enthüllung am Ende ist zwar sehr überraschend, aber für mich irgendwie völlig daneben. 

Ein nettes Buch, das wirklich gut geschrieben ist, dessen Story mich aber nicht so wirklich überzeugt...schade!!!

Mittwoch, 31. Mai 2017

{Rezension} Beim Leben meiner Familie von Anita Shreve

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Piper (14. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492054056
  • ISBN-13: 978-3492054058
Klappentext:
Welchen Preis bist du bereit zu zahlen für das, was du liebst?
Achtzehn Jahre ist es her, dass Sheila spurlos aus Websters Leben verschwand. Er hat ihre gemeinsame Tochter Rowan allein großgezogen und sich geschworen, Sheila nie mehr wiederzusehen. Doch als seine Tochter ihm zu entgleiten droht, weiß Webster, dass er nicht länger vor der Vergangenheit davonlaufen kann: Er muss Sheila wiederfinden, um seine Tochter zu retten...

Meine Meinung:
Auf die Romane von Anita Shreve bin ich beim stöbern in der Bibliothek aufmerksam geworden und habe sie für mich entdeckt. Ihr Schreibstil  ist klar, mitfühlend...sehr schnell kann man in das Leben der Hauptpersonen eintauchen.
Der junge Rettungsassistent Peter Webster wird zu einem Einsatz gerufen und begegnet dort einer jungen Frau, die er unbedingt wiedersehen will...eine junge Frau, die eigentlich so gar nicht zu ihm passt, ihn aber fesselt. Was passiert ist ein wenig vorhersehbar...Frau wird schwanger, es wird viel zu früh geheiratet und natürlich funktioniert es nicht. Frau verschwindet, Mann und Kind sind allein, es funktioniert gut...bis Kind dann erwachsen wird und merkt...hey...eigentlich fehlt mir doch was...eine Mutter!
Der Klappentext lässt mehr vermuten, als in dem Buch drin steckt...also ICH persönlich habe mir mehr erwartet. Es gibt zwar noch eine dramatische Wendung...auf die ich hier nicht näher eingehen will ;-) , aber irgendwas fehlt. Vielleicht fehlen die 18 Jahre dazwischen, auf die so gar nicht eingegangen wird oder vielleicht fehlt auch mehr aus Sheilas Leben in diesen 18Jahren, als sie verschwunden war.

Auch wenn die Handlung definitiv einige Schwächen hat, ist es ein gut geschriebenes Buch, das man durchaus zu Ende lesen sollte/kann.

Dienstag, 28. Februar 2017

{Rezension} Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: PAN Verlag (1. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651057X
  • ISBN-13: 978-3426510575
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
Klappentext:
Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist du bereit für dieses Abenteuer?
Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor - doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben - und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob fast erwachsen und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt...

Meine Meinung:
Ich wollte so gerne den Film im Kino sehen, bin aber nicht dazu gekommen. Als mir das Buch dann in der Buchhandlung in die Hände fiel, war es sofort um  mich geschehen. Auch wenn ich es nicht gekannt hätte, hätte ich es des Covers und der enthaltenen Fotografien wegen sofort gekauft. Das ist mal ein Buch, das wirklich auf jeder Seite richtig schön ist.

Zum Inhalt gibt es nicht so viel zu sagen, da wohl jeder die Filmvorschau im Fernsehen oder Kino gesehen hat. Ransom Riggs erzählt eine fantastische Geschichte. Sein Schreibstil ist angenehm flüssig und wunderbar leicht zu lesen. Fantasie ist ja eigentlich nicht mein Lieblingsgenre, aber dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt mit seinen liebevollen Details und der tollen Story und las sich deswegen doch viel viel zu schnell zu Ende. Ich freue mich aber auf die beiden anderen Teile und werde mir ganz sicher den Film auch noch ansehen. Er läuft ja zum Glück gerade auf Sky an. Juhu!!!


Samstag, 31. Oktober 2015

{Rezension} Lackschaden von Susanne Fröhlich

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger;
  • Auflage: 7 (2. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810506737
  • ISBN-13: 978-3810506733
Klappentext:
Wie fühlt man sich, wenn die eigenen Kinder kaum noch mit einem reden, der Ehemann offensichtlich viel lieber auf dem Golfplatz als zu Hause ist, der Schwiegervater hingegen den ganzen Tag lang Ansprache erwartet und das Klimakterium einem schweißig im Nacken sitzt? Soll es das etwa gewesen sein?
Abgrundtief ehrlich und schonungslos witzig erzählt Susanne Fröhlich vom Leben im Angesicht der Wechseljahre und dabei wird es ganz klar: Der Spaß ist noch lange nicht vorbei!

Meine Meinung:
Lackschaden ist der 6.Teil der Andrea Schnidt-Reihe. Ich kenne die vorherigen Teile nicht, da dieses Buch mein erstes von Susanne Fröhlich war. Ich wollte schon immer von ihr lesen, aber irgendwie habe ich sie im Buchladen, dann doch nie auf dem Plan gehabt.

Ihr Schreibstil ist flüssig, locker...einfach aus dem Bauch heraus. Andrea...eine normale Durchschnittsfrau...eine Frau mitten aus dem Leben - zwei Kinder, die mitten in der Pubertät sind, ein Ehemann, der sich nicht mehr für dich interessiert und dann der total liebenswerte Rudi, der um seine verstorbenen Frau trauert. Alles Charaktere, wie es sie garantiert im Umfeld eines jeden zu finden gibt.

Es ist witzig, aber auch tiefgründig...ein Buch das man in einem Rutsch durchlesen möchte und auch kann. Ich habe es verschlungen! Und da es defintiniv Lust auf mehr macht, werde ich die anderen Teile auch lesen.

{Rezension} 30 Songs und eine Frau von Christine Weiner

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Marion von Schröder (7. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3547712076
  • ISBN-13: 978-3547712070
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 40 Jahren
Klappentext:
Ausbrechen! Anne sitzt in ihrem Auto, Wut im Bauch, Tränen in den Augen, eine Schüttelkugel mit dem Prater- Riesenrad und Glitzerflocken neben sich. Kurz nach Heidelberg weiß sie: Ihr Weg führt nach Wien. In die Stadt, die in der Kindheit für alle ihre Träume stand. Jetzt mit 50 erinnert sie sich an ihre Wünsche ans Leben, die sie mit 16 auf Kassette gesprochen hatte. Sie wollte reisen und verrückte Menschen kennenlernen, Dancing Queen sein, sie wollte Erdbeersektnächte und unter einem fetten gelben Mond tanzen. Sie wollte lieben und geliebt werden. Und glücklich werden. Und frei sein. Wie konnte sie das nur vergessen? An der Seite ihres pedantischen Mannes hat sie ihr Leben völlig aus dem Blick verloren. In Wien will sie das Gefühl von damals wiederfinden. Die Frauen-WG, in die sie sich einmietet, ist schon mal ein guter Anfang. Sie wird aus dem Ei schlüpfen, und wenn sie heimkommt, eine andere sein.

Meine Meinung:
Von Christine Weiner kannte ich bereits ein Buch. "Nimm Zwei"...ein Frauenroman, der schon etliche Jahre auf dem Buckel hat und mich so gar  nicht überzeugen konnte.Trotzdem habe ich mich mega gefreut, als der Ullstein Verlag angeschrieben und gefragt hat, ob ich dieses Buch lesen mag. Meine aller erste rezensionsanfrage und ich doofe Nuss brauch dann auch noch so lange dazu.

Anne ist 50Jahre alt und gefangen im Alltag. Sie arbeitet halbtags, kümmert sich um den Haushalt, um ihre Mutter(die gerade ins Altenheim gezogen ist) und ihre Ehe besteht aus Wäsche waschen und Essen kochen. Als sie alleine ihr ehemaliges Elternhaus ausräumt, fällt ihr ihr alter Walkmann und eine Schneekugel in die Hand. Relikte aus ihrer Jugend, die sie daran erinnern, wie sie sich mit 16Jahren ihre Zukunft gewünscht und geplant hat. Sie erkennt, das ihr Leben so ganz anders verläuft als geplant...das die Realität ganz weit davon entfernt ist, von dem was sie sich gewünscht und erträumt hat. Und sie beschließt zu fahren...einfach weit weg...bis nach Wien.

Dort trifft sie wunderbar schräge und liebenswerte Menschen, die ihr helfen sich wieder zu finden und auch neu zu erfinden. Die ihr helfen sich von der langweiligen Hausfrau mit Teddyjogginganzug in eine begehrenswerte Frau zu verwandeln, die ihre Wünsche kundtut und sich erfüllen will.

Christine Weiler hat einen wunderbaren humorvollen, etwas verrückten und auch feinsinnigen Roman geschrieben. Ihr Schreibstil ist flüssig und man mag das Buch gar nicht beiseite legen.  Die einzelnen Protagonisten lassen dich lachen, regen zum nachdenken an und zeigen dir...manchmal muß man sich einfach nur trauen etwas ändern zu wollen und schon stehen dir alle Türen wieder offen.

Mittwoch, 30. September 2015

{Rezension} Kurz bevor das Glück beginnt von Agnès Ledig

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423260580
  • ISBN-13: 978-3423260589
  • Originaltitel: "Juste avant le bonheur"
Klappentext:

"Die Welt ist voller Wunder für den, der sie sieht."
Schon lange glaubt Julie nicht mehr an Märchen. Ihr Traum war es Mikrobiologin zu werden - als alleinerziehende Mutter verdient sie ihren Lebensunterhalt jetzt als Kassiererin in einem Supermarkt. Bis sie durch Zufall Paul kennenlernt, der sie und ihren 3-jährigen Sohn Lulu zu einer Reise ans Meer einlädt...

Eine zutiefst berührende Hymne an die Hoffnung.
Ein Roman zum Mitfühlen, federleicht erzählt und voller Zärtlichkeit.

Meine Meinung:
Und wieder ist da ein wunderschönes Cover, das mich zum Lesen verführen möchte...ein wunderschönes Cover, das mich auf eine wundervolle zarte Geschichte hoffen lässt...und dann wird doch alles ganz anders.

Der Schreibstil von Agnés Ledig ist sehr flüssig und voller Gefühl. Die Charaktere werden ausführlich und mit all ihren verschiedenen Facetten dargestellt. Sie führt uns auf eine "leichte" Art und Weise vor Augen, wie eng oft große Freude und ganz tiefe Trauer beisammen liegen.

Am Anfang war ich noch etwas skeptisch. Welcher normale Mann lädt denn eine fremde kleine Supermarktverkäuferin und ihren kleinen Sohn auf einen gemeinsamen Urlaub ein? Und welche alleinerziehende Mutter fährt denn bitte mit ihrem kleinen Sohn und zwei quasi wildfremden Männern in einen gemeinsamen Urlaub? Trotz dieser eigentlich total unrealistischen Situation bin auch ich immer tiefer in die Geschichte reingerutscht und bin mit Julie , Paul, Jerome und dem kleinen Lulu am Strand entlanggelaufen, habe die schöne Zeit genossen und gespannt beobachtet.

Und dann...kurz bevor das Glück beginnt...wendet sich das Schicksal!

Wer einen wirklich schönen Roman lesen möchte...voller Gefühl, voller Glück...der einen zutiefst berührt...der ist mit diesem Buch gut beraten. Es kommt immer anders als man denkt....aber irgendwann wird alles gut!!!





Donnerstag, 30. Juli 2015

{Rezension} Allein kann ja jeder von Jutta Frofijt

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3423260602
  • ISBN-13: 978-3423260602 
Klappentext:
Was haben Ellen (46), Rosa (71), Kim (13), Hans (56), Konrad (72) und Mardi (14) miteinander zu tun? Sie wohnen zusammen. Allerdings nicht ganz freiwillig. Aus der Not heraus besetzen sie eine heruntergekommene alte Villa.

Eine chaotische Zwangs-WG, eine besetze Villa, betrügerische Bauprojekte, Mutter-Tochter-Diskussionen, verhasste Mathelehrer, rüstige Rentner und ein hinterhältiger Mord: ein turbulenter Mehrgenerationenroman.

Die schrägste Truppe seit es Hausbesetzer gibt!

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir von Vorablesen.de zur Verfügung gestellt und ich war schon sehr gespannt was mich da erwartet.

Jutta Profijt hat mit diesem Buch einen leichten und lustigen Roman geschrieben...ideal für den Sommerurlaub oder die momentanen Regentage. Ihr Schreibstil ist flüssig und das Buch sehr angenehm zu lesen. Die Handlung ist durchaus auch spannend - nicht nur wegen des Mordes an Rosa´s Lebensgefährten Robert, sondern auch wegen der vielen verschiedenen Charaktere, die in der Villa unfreiwillig aufeinander treffen.

Ich habe sehr oft schmunzeln müssen und war von dem Ende doch recht überrascht. Bis kurz vor Ende des Buches gelingt es der Autorin uns über den wahren Mörder völlig im Dunkeln zu lassen.

Was mich allerdings persönlich gestört hat...wer bitte ist Mardi??? Dieser Junge haust/versteckt sich im Keller der Villa. Wieso, warum, weshalb wird leider bis zum Ende nicht geklärt. Wer er nicht da gewesen, hätte ich ihn nicht vermisst.

Trotzdem...ich habe dieses Buch in relativ kurzer Zeit durchgelesen und es nur ungern beiseite gelegt...eine klare Kaufempfehlung!!!


Freitag, 5. Juni 2015

{Rezension} Solange am Himmel noch Sterne stehen von Kristin Harmel

  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet (15. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442381215
  • ISBN-13: 978-3442381210
  • Originaltitel: The Sweetness of Forgetting
Klappentext:
Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Cod die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich – an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose weiß, dass es bald zu spät sein wird, denn sie hat Alzheimer. Bald wird niemand mehr an das junge Paar denken, das sich einst die Liebe versprach … 1942 in Paris. Als sie ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird – von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenden Liebe …
In dieser wunderschönen Familien- und Liebesgeschichte spielt das Backen eine große Rolle. Passend dazu finden Sie 21 zusätzliche Rezepte der Autorin im exklusiv als E-Book erscheinenden „Himmlische Sterne und andere Köstlichkeiten".

Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich natürlich sofort mit seinem wunderschönen Cover in seinen Bann gezogen und auch der Klappentext klang sehr interessant.

Ein wundervolles gefühlvolles Buch ... eine fast ewig dauernde Liebe, eine Familiengeschichte, der Holocaust ... und das alles geschickt miteinander verwoben.

Besonders gut gefallen haben mir die Erinnerungen von Rose. Ihre lichten Momente, in denen sie von ihrer Familie und ihrer Kindheit in Paris erzählt. In diesen Zeilen steckt so wahnsinnig viel Gefühl und man kann spüren wie groß ihre Liebe nach all der langen Zeit immer noch ist, wie intensiv sie sich an diese Erinnerungen klammert und ihre Angst, diese durch die Alzheimer Krankheit zu verlieren.

Was ist aus ihrer Familie geworden? Sind sie alle in die Gaskammer geschickt worden? Und was ist aus ihrer großen Liebe Jakob geworden? Ist auch er umgekommen, als er versucht hat ihre Familie zu retten?

Dieses Buch hat mich nicht zu Tränen gerührt, aber es hat mein Herz berührt! Und ich freue mich darauf, demnächst eins der Rezepte auszuprobieren.


{Rezension} Herzsprung von Ildikó von Kürthy

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo
  • Auflage: 26 (2. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499232871
  • ISBN-13: 978-3499232879
Klappentext:
Eifersucht? Liebeskummer? Rache!
Natürlich ist sie eifersüchtig. Sie hat ja auch allen Grund. Glaubt sie. Sie übergießt seine teuren Anzüge mit Rotwein - und haut ab. Setzt sich in ihr Auto und beschließt, endlich das zu tun, womit sie sonst immer nur gedroht hat. 48Stunden und 950 unvergessliche Kilometer im Leben der Amelie Puppe Sturm.

Meine Meinung:
Schon immer mal wollte ich einen Roman von Ildikó von Kürthy lesen. Den Grund weiß ich allerdings nicht mehr. ;-) Durch Zufall habe ich in unserer Abstellkammer zwischen gelesenen Büchern tatsächlich zwei Romane von ihr entdeckt, von denen ich nicht einmal wusste, das ich sie überhaupt gekauft habe...irgendwann einmal. Ich glaube ich werde so langsam doch alt.

Zwischendurch lese ich immer mal wieder gerne einen Frauenroman...mal etwas witzig, spritziges, etwas wo man nicht nachdenken muss und zwischendurch immer mal wieder vor sich her kichert oder sogar lauthals lachen muss.

Dieser Roman ist durchaus kurzweilig und amüsant geschrieben. Es werde etliche Klischees bedient. Die kleine Amelie Puppe Sturm vom Typ eine völlige normale Durchschnittsfrau hat sich als Freund einen Promi-Anwalt geangelt. Zu seiner Klientel gehören natürlich nicht nur die Reichen sondern durchaus auch die weiblichen Schönen. Und so kommt eins zum anderen. Von Selbstzweifeln und Eifersucht geplagt, reicht eine einzige Nachricht auf seiner Mailbox um sie austicken zu lassen. Sie ruiniert seine sämtlichen teuren Designeranzüge auch haut inklusive ihres Faltenhundes ab nach Sylt.

Es gibt noch die ein oder andere lustige Passage und Begebenheit, aber größtenteils plätschert die Geschichte nur noch vor sich her. Richtige Freude kommt nicht auf. Sollte man aber nichts besseres zu tun haben, kann man es auch zu Ende lesen. Zum Glück ist es nicht allzu lang.

Sonntag, 3. Mai 2015

{Rezension} Mieses Karma von David Safier

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Rowohlt;
  • Auflage: 40 (2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499244551
  • ISBN-13: 978-3499244551
Klappentext:
Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den Deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird.
Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht.

Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, da habe ich dieses Buch bei Audible entdeckt und wollte es mir schon zulegen. Ich weiß gar nicht mehr wieso ich es nicht getan habe. Wenn es gut gelesen wird, ist es sicherlich auch ein Hörgenuss.

Der Klappentext tönte schon super. Eine erfolgreiche Moderatorin, die mehr oder weniger ohne Rücksicht auf ihren Mann, ihre kleine Tochter und auch ohne Rücksicht auf Kollegen durch´s Leben marschiert, wird an ihrem erfolgreichsten Tag...nach dem sie ihren Mann betrogen hat, von den Trümmer einer russischen Raumstation erschlagen! Wie bitte kommt man denn auf solche Ideen??

Es ist sicherlich keine große literarische Kost, aber wunderbar herzerfrischend und herrlich komisch. Die Geschichte ist kurzweilig und liest sich fast in einem Rutsch durch...wenn man denn die Zeit hat. Zu keiner Zeit ist die Geschichte wirklich vorhersehbar und trotz der ungewöhnlichen Story nicht unglaubwürdig. Ich habe mich köstlich amüsiert, mit Kim mit gefiebert und mich über das Ende gefreut.

Ein tolles kurzweiliges Buch für das verregnete Wochenende!!! Definitiv werde ich mir mehr Bücher von Herrn Safier zulegen. :-)

Mittwoch, 29. April 2015

{Rezension} Als ich dich fand von Catherine Ryan Hyde

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3038 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 401 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1503944492
  • Verlag: AmazonCrossing (24. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00THIPIY4
Kurzbeschreibung:
Als Nathan McCann ein halbvergrabenes Baby im Wald findet, geht er davon aus, dass es tot ist. Doch dann bewegt es sich, und in einem einzigen kurzen Moment ändert sich Nathans Leben für immer.
Der kleine Junge wird zu seiner Großmutter geschickt, um bei ihr aufzuwachsen, aber Nathan kann ihn nicht vergessen, und er stattet der alten Frau einen Besuch ab. Er bittet um ein einfaches Versprechen: dass sie Nathan irgendwann dem Jungen vorstellen und ihm erzählen wird, dass er der Mann ist, der ihn im Wald gefunden hat. Die Jahre vergehen, und Nathan nimmt an, dass die alte Dame ihr Versprechen vergessen hat, bis eines Tages ein wütender, schwieriger Junge mit einem Koffer in der Hand vor seiner Haustür steht …

Meine Meinung:
Der 50jährige Nathan findet in den frühen Morgenstunden im Wald ein lebloses Baby. Als er bemerkt, das winzige Säugling noch lebt, bringt er ihn sofort ins Krankenhaus. Er spürt sofort eine eigenartige Bindung zu diesem winzigen Lebewesen und möchte ihn gerne adoptieren. Leider klappt das nicht, da man heraus findet kann, wer die Mutter des Säuglings ist.

Der kleine Junge wird aber nach seinem Finder benannt und Nathan vergisst ihn nicht. Jedes Jahr bringt er ein Geschenk an seinem Geburtstag und legt es vor der Tür ab.

So weit so gut. Die Geschichte geht zu Herzen und liest sich fast von selbst. Aber...ich kann gar nicht sagen, was mich so genau an dieser Geschichte stört. Vielleicht liegt es am Medium, denn bis jetzt fand ich alle Ebooks, die ich über Amazon Prime in der Leihbibliothek ausgeliehen habe irgendwie "anders". Viel zu viel Dramatik; viel zu viele Schicksalschläge; ein erwachsener Mann, der für einen Teenager sein gesamtes Leben aufgibt...sogar seine Ehe...für mich ist das etwas zu viel Herz Schmerz...auch wenn es gut geschrieben ist.

Ich werde bestimmt noch ein anderes Buch von Cathrine Ryan Hyde lesen, da diese hier zwar gute Bewertungen bekommen hat, aber nicht ihr Bestes sein soll.



Dienstag, 3. März 2015

{Rezension} Nur Drei Tage von Mimi J. Popperson

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 695 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 173 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Das Leben von Kate Hunter ist fast perfekt und sie hat nahezu alles erreicht, was sie sich vorgenommen hat. Sie ist eine erfolgreiche Businessfrau, sieht blendend aus und lebt mit ihrem wundervollen Ehemann und ihrer gerade etwas anstrengenden fünfzehnjährigen Tochter in einem Traumhaus in San Francisco.
Eines Morgens, auf dem Weg zu ihrem Büro, hat sie eine unliebsame Begegnung mit Pete, einem Obdachlosen, dem sie von da an ständig begegnet. Ihre anfängliche Abneigung ihm gegenüber wandelt sich schnell in Mitleid und schon bald erkennt sie, dass Pete eine durchaus interessante Vergangenheit hat und sie freut sich auf die morgendlichen Dialoge mit ihm.
Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden, die Kate zeigt, wie oberflächlich ihre eigenen Probleme eigentlich sind und sie beginnt, vieles mit völlig neuen Augen zu sehen. Zeitgleich geschieht ein Missgeschick nach dem anderen in ihrem Leben und sie benötigt Petes Hilfe, um aus der Misere wieder herauszukommen.
In nur drei Tagen stellt sich ihr Leben völlig auf den Kopf…

Über die Autorin:
Mimi J. Poppersen ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, deren Romane sonst im Krimi-und Thrillerbereich angesiedelt sind. Mimi J. Poppersen ist freie Journalistin und wenn sie nicht gerade, auf der Suche nach einer spannende Geschichte, um die Welt reist, lebt sie in ihrer Heimatstadt Hamburg.

Meine Meinung:
Kate lernt einen Obdachlosen kennen, der zufällig auch in der Werbebranche tätig war, genau wie sie es ist. Ihr Chef versucht sie aus einer ganz große Kampagne zu drängen und ihr Mann betrügt sie mit ihrer besten Freundin. Ihr Tochter fühlt sich allein gelassen und unverstanden, da sie so wenig Zeit hat.

Das und noch ein paar mehr Sachen drängt die Autorin auf nur 173 Seiten. Leider kommen die Emotionen da viel zu kurz. Die gesamte Geschichte wirkt wie "runtergerattert" und es fehlt jegliche Tiefe. Ich finde das sehr schade, denn an sich ist die Idee hinter dieser Geschichte eine sehr gute. Es gibt bestimmt sehr viele Autoren, die daraus einen 500 Seiten starkes Buch hätten schreiben können, die uns Tränen in die Augen gezaubert hätten und mit denen wir mit gefiebert hätten. So fange ich an zu lesen und wenn es interessant werden soll, ist das Buch leider schon wieder vorbei.

Schade!

Mittwoch, 25. Februar 2015

{Rezension} Reine Familiensache von Kimberly Rae Miller

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1948 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 247 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1477821724
  • Verlag: AmazonCrossing (11. November 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Kim Miller blickt auf eine Bilderbuchkarriere zurück, sie wirkt makellos und lebt mit ihrem liebevollen Partner in einem gepflegten Apartment in der Upper West Side von Manhattan. Nichts deutet darauf hin, wie Kim aufgewachsen ist.
In ihrem Elternhaus verrotteten in jedem Zimmer Kisten voller unbenutztem Ramsch. Als Kind lebte sie in einem rattenverseuchten Haus, wo sie sich zwischen Riesenstapeln alter Zeitungen, ausrangierten Computern und Gerümpel hindurchschlängeln musste.
Die Autorin erzählt eine bewegende Geschichte über das Erwachsenwerden, über eine Kindheit, in der sie darunter litt, das Geheimnis ihres Vaters vor Freunden verbergen zu müssen. Die psychische Belastung mündete in einen Suizidversuch. Sie zeigt, wie ihr Vater im Kampf gegen das zwanghafte Horten schmerzvoll scheitert.
In feinfühliger, lebendiger Prosa beleuchtet ihr Buch die komplizierte und zugleich liebevolle Beziehung zu ihren Eltern, die schließlich alle Widrigkeiten überwindet. »Reine Familiensache« schildert, wie eine junge Frau die eigene Herkunft annimmt, entdeckt, welche menschlichen Bindungen ihre Persönlichkeit ausmachen und am Ende im selbstgeschaffenen Zuhause Frieden mit der Vergangenheit findet.

Über die Autorin:
Kimberly Rae Miller lebt als Autorin und Schauspielerin in New York City. Ihre Artikel über gesundheitsbewusstes Leben veröffentlichte sie online in Weblogs von Conde Nast, auf »Social Workout«, Yahoos »Shine« und in verschiedenen Magazinen. Die Autorin und Unternehmerin Katherine Sise porträtiert Kim in ihrem 2010 veröffentlichten erfolgreichen Karriereratgeber »Creative Girl: The Ultimate Guide for Turning Talent and Creativity into a Real Career« [»Der optimale Ratgeber – Wie Sie Talent und Kreativität in eine erfolgreiche Karriere umsetzen«].

Meine Meinung:
Messies kennen wir nur aus dem Fernsehen...eigentlich. Auch ich kenne aus meiner Familie so ein Exemplar. Im Vergleich zu den Eltern der Autorin war es zwar ein etwas harmloseres Exemplar, aber auch das war nicht besonders einfach. Wenn du niemandem mit nach Hause nehmen kannst, aus Angst ausgelacht  zu werden, keine Geburtstage feiern kannst und irgendwie so gar nichts gemacht wird zu Hause...für die gesunde Entwicklung einer kleine Kinderseele ist das nicht förderlich.

Kimberly Rae Miller erzählt  gefühlvoll und eindringlich aus ihrer Kindheit/Jugend. Immer wieder versucht sie ihren Eltern zu helfen die Zustände zu verbessern und vor Vermietern geheim zuhalten. Immer wieder versprechen ihre Eltern sich zu bessern, aber ohne sich die nötige Hilfe zu holen sind diese Versprechen wertlos. Und wenn man sich Hilfe holen würde, würde das "Problem" bekannt werden. Ein Teufelskreis aus dem ihre Eltern keinen Ausweg finden/finden wollen und mit dem sie ihrer Tochter ein Leben fast unmöglich machen.

So manches Mal habe ich mir gewünscht, das Buch würde etwas mehr in die  Tiefe gehen, erklären was genau mit ihren Eltern passiert ist und sie so werden lies. Vermutlich wissen sie es selber nicht, wo oder was genau der Auslöser war. Trotz allen ist es ein durchaus empfehlenswertes Buch und gibt einen interessanten Einblick in das Leben einer Messiefamilie und hält uns vor Augen was so manche Kinderseele aushalten muss und kann.


Donnerstag, 5. Februar 2015

{Rezension} Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (20. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426662736
  • ISBN-13: 978-3426662731
  • Originaltitel: This is Where I Leave You
Klappentext:
"Ich bin deine Mutter, und ich liebe dich." Das sagt Mom immer. Das nächste Wort lautet stets:" Aber..."

Die Familientreffen der Foxmanns enden stets mit Türenschlagen und quietschenden Reifen, wenn Judd und seine Geschwister so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und das Elternhaus bringen. Doch nun ist ihr Vater gestorben. Sein letzter Wunsch treibt allen den Angstschweiß auf die Stirn: Die Foxmanns sollen Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle Totenwache halten. Das bedeutet, dass sie auf unbequemen Stühlen in einem kleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können. Nicht vor dem, was zwischen ihnen passiert ist - und nicht vor dem, was die Zukunft für sie bereithält...

Meine Meinung:
Irgendwo habe ich gelesen: "Zum Bestsellerautor avancierte Jonathan Tropper vor allem aufgrund zweier Qualitäten: seiner feinen Beobachtungsgabe und seines Faibles für Familiengeschichten. Beides verbindet er in seinen Büchern zu tragikomischen Geschichten mit aberwitzigen Dialogen."

Genau das ist es! Eine wunderbare Familiengeschichte...tragisch, kompliziert und schreiend komisch!

Judd gewährt uns einen tiefen Einblick in sein Leben. Er erwischt seine Frau in seinem Bett mit seinem Chef an ihrem Geburtstag und hat dabei ihre Geburtstagstorte in der Hand. Das stelle man sich bitte bildlich vor! Was dann passiert...das muss man wirklich lesen! Obwohl es ja traurig ist, habe ich Tränen gelacht. Und dann steht er vor den Scherben seines Lebens...fast 40Jahre alt und haust ab sofort in einer heruntergekommenen Kellerwohnung und dann stirbt auch noch sein Vater und er muss nach Hause fahren.
Natürlich haben auch seine Geschwister samt ihren Partnern und auch seine Mutter so das ein oder andere Problemchen. Er schwelgt in seinen Erinnerungen an seine Kindheit, seine Jugend...und wir erhalten einen Einblick woher all die Probleme seiner Familie stammen.
Und auch wenn man manchmal meint, wenn noch was kommt dann wird es unglaubwürdig...gelingt es Jonathan Tropper immer noch eins drauf zu setzen. Und am Ende wird eh alles ganz anders als man denkt. ;-)

Ein absolut geniales Buch!!! Den Film muss ich mir unbedingt mal ansehen. Ich bin gespannt ob mich der auch so fesseln kann wie das Buch.


Sonntag, 18. Januar 2015

{Rezension} Edward - Auf den ersten Blick von Stephenie Meyer

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1700 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 68 Seiten
  • Verlag: Carlsen (24. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008M4U48O
Kurzbeschreibung:
Sein Gesicht war fast überirdisch schön, doch sein Blick war stechend und hasserfüllt. Die erste Begegnung zwischen Bella und Edward bringt sie stärker zum Frösteln als der kalte Wind. Doch was denkt und fühlt Edward, als er Bella zum ersten Mal sieht? Die erste Begegnung zwischen Bella und Edward - diesmal aus Edwards Perspektive.

Meine Meinung:
Die Biss-Reihe von Stephenie Meyer kennt wohl jeder. Wer es nicht gelesen hat, hat vermutlich die Filme gesehen. Für mich persönlich war der erste Teil "Biss zum Morgengrauen" das schönste Buch/Film dieser Reihe. Ich habe es gelesen und konnte die Szenen direkt vor mir sehen.

Hier in diesem ziemlich kurzen eBook schildert Stephenie Meyer die erste Begegnung von Bella und Edward aus der Sicht von Edward. Die ganze Geschichte gibt es auf ihrer Website im Original zu lesen *klick* . Mein Schulenglisch reicht leider nicht ganz um die ganze Geschichte zu verstehen.

Es war nett den ersten Tag/die erste Begegnung durch Edwards Augen zu erleben...zu erleben wie ihn Bellas Duft fast um den Verstand bringt und seine dunkle Seite wieder zum Vorschein kommt...wie er gegen diese Gefühle ankämpft und welche Szenarien er sich ausmalt. Trotzdem gefällt mir das Ganze aus Bellas Sicht besser. Warum? Vielleicht weil ich ein Mädchen bin und es romantischer mag?! Vielleicht gefällt es mir aber auch nur besser, weil ich diese Version als erstes kennengelernt habe und halt auch den Film kenne.

Für echte Fans ist die gesamte Geschichte, die man auf der Seite von S.Meyer downloaden kann, aber sicher interessant und lesenswert!


Sonntag, 11. Januar 2015

{Rezension} Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts von Susann Pàsztor

  • Spieldauer: 6 Stunden und 55 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 26. Juni 2013
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00DNF44LK
  • Gelesen von: Vera Teltz
Über das Hörbuch:
Das Schweigewochenende, das Mila auf Anraten ihrer Therapeutin besucht, wird zu einer echten Herausforderung:
seltsame Menschen, die man nur stumm betrachten kann, unbequeme Sitzpositionen, exotische Anleitungen. Dazu die Stille, die so viele unerwünschte Einsichten bereithält. Und dann noch dieser Simon, der Mila überredet, ihn nach dem Seminar ein Stück mit dem Auto mitzunehmen. Dass die Stille sie direkt in ein Hotelzimmer führen würde, haben die beiden nicht erwartet. Sie verbringen dort drei leidenschaftliche Tage und Nächte, begegnen sich mit rückhaltloser Offenheit und lassen sich ganz aufeinander ein. Und als sie sich so nah gekommen sind wie niemandem zuvor, beschließen sie, für immer auseinanderzugehen.

Meine Meinung:
Der Titel klang so gut und auch der "Klappentext" war sehr verlockend. Wenn dann noch eine gute Sprecherin am Werk ist, dann kann das Hörbuch doch eigentlich nur ein Hörgenuss werden, oder?

Das Buch beginnt mit dem Schweigewochenende und startet sehr zäh. Ab und an, wenn Mila uns an ihren Gedanken während des Schweigens teilhaben lässt oder sie die anderen Kursteilnehmer beschreibt, musste ich durchaus schmunzeln. Leider liest sich der Rest des ersten Teils eher wie ein Sachbuch, aber nicht wie ein Buch über Liebe.

Im zweiten Teil landen Mila und Simon in seinem Hotelzimmer und verbringen dort drei Tage und Nächte. Und obwohl Simon verheiratet ist und einen Sohn hat, merken beide sehr schnell das es mehr ist als einfach nur Sex. Trotzdem trennen sich beide nach diesen Tagen und gehen wieder ihren eigenen Weg...ohne Austausch der Telefonnummern, des ganzen Namens und der Adresse. Dieser Teil des Buches ist in einfühlsamen Worten beschrieben und Vera Teltz schafft es mit ihrer feinfühligen Stimme, das man endlich in die Geschichte...in Mila´s Gefühlswelt...eintauchen kann. Leider reicht das nicht um über den schleppenden Anfang hinwegzusehen.

Im dritten Teil ist Mila wieder zu Hause und sie merkt endlich das die Abmachung mit Simon nicht richtig ist und sie überlegt ob sie ihn suchen soll. Kurzweilig und dann abrupt zu Ende...und das Ende irgendwie völlig offen.

Zu meiner Frage oben...ein Hörgenuss??? Denkste! Der Buch ist flüssig und angenehm geschrieben, aber es kann mich nicht fesseln und es kommt keine richtige Lust auf aufmerksam zu lesen. Leider kann das auch die gute Sprecherin nicht rausreißen. Sehr schade, aber dieses Buch war nicht ganz meins!


Samstag, 27. Dezember 2014

{Rezension} Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

  • Gebundene Ausgabe: 228 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Auflage: 29 (30. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446240098
  • ISBN-13: 978-3446240094
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Originaltitel: The fault in our stars
Über den Autor:
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt "Eine wie Alaska" (Hanser, 2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)" (Hanser, 2008) und "Margos Spuren" (Hanser, 2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. In der Presse wurde Green damals mit Philip Roth und John Updike verglichen. Greens jüngster Jugendroman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (Hanser, 2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in 40 Sprachen übersetzt und gerade verfilmt wurde (Filmstart: 12. Juni 2014). Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Rund 2 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.

Klappentext:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Meine Meinung:
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist in diesem Jahr ja erst verfilmt worden und wahrscheinlich bin ich mal wieder die Einzigste, die diesen Film noch nicht gesehen hat. Natürlich kenne ich die Werbung und habe auch mitbekommen, das das Buch und der Film im WWW gehypt wurden. Umso mehr hat es mich gefreut, das mein Tochterkind sich dieses Buch in der Bibliothek ausgesucht hat. Sonst liest sie ja eher Fantasie...kämpfende Katzen und so....

Das Buch ist wundervoll...so tragisch, lustig, anrührend und dramatisch. Die Liebesgeschichte zweier krebskranker Jugendlichen...sie unheilbar krank und er mit der Aussicht den Krebs besiegt zu haben. Während des Lesens fiebert man mit, man weint, man lacht, man ist mittendrin...und dann bist du fertig und willst etwas schreiben und die Worte wollen nicht fließen. Du sitzt da und hast Angst..egal was du jetzt schreibst, das du dem Buch einfach nicht gerecht wirst.

Was habe ich auf Amazon gelesen?
"„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erreicht das, was es beim Leser will: einen Schwall Mitleid für starke Protagonisten."
Die Protagonisten sind stark...auf alle Fälle sind sie alle sehr starke Persönlichkeiten! Sie wollen kein Mitleid...sie wollen ihre Jugend leben...so gut und normal, wie es ihnen möglich ist.

Was hat John Green bei mir ausgelöst? Mitleid? Nein...definitiv nein! Ich möchte gern fahren...fahren und John Green besuchen. Und dann möchte ich ihn fragen, was aus Hazel geworden ist...aus ihren Eltern und Isaac und natürlich dem Trunkenbold Peter van Houten...

Donnerstag, 4. Dezember 2014

{Rezension} Zeit für Plan B von Jonathan Tropper

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Auflage: Deutsche Erstausgabe 2001
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426506947
  • ISBN-13: 978-3426506943
  • Originaltitel: Plan B
  • Taschenbuch: 340 Seiten
Über den Autor:
Jonathan Tropper wurde am 19.Februar 1970 in New York City geboren. Er studierte an der New York University Literatur und Literarisches Schreiben. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Westchester im US-Bundesstaat New York. Er arbeitet hauptberuflich als Schriftsteller und gibt Schreibseminare an der Universität. Er hat bisher sechs Romane veröffentlicht, die alle ins Deutsche übersetzt wurden. 2014 adaptierte er für den Film "Sieben verdammt lange Tage" seinen gleichnamigen Roman von 2009. Zum Bestsellerautor avancierte Jonathan Tropper vor allem aufgrund zweier Qualitäten: seiner feinen Beobachtungsgabe und seines Faibles für Familiengeschichten. Beides verbindet er in seinen Büchern zu tragisch-komischen Geschichten mit aberwitzigen Dialogen.

Klappentext:
Und dann wachst du auf und merkst: 30?...30!...Mist!
Es könnte alles so einfach sein: Man wächst behütet auf, geht zur Schule, hat viele Freunde, genießt das Leben, und dann, wenn man erwachsen ist, heiratet man, macht Karriere und gründet eine Familie. So weit so gut. Doch was ist, wenn man eines Tages aufwacht und feststellt, dass man bereits dreißig ist? Erwachsen, die Beziehung am Ende, die Karriere nicht in Sicht? Dass es Menschen gibt, junge Menschen, die keine Schallplatten mehr kennen? Die nicht wissen, dass Twix einmal Raider hieß?
Ben, Lindsey, Alison, Chuck und Jack sind fünf Freunde um die dreißig, einst unschlagbar und jetzt vereint in ihrer Erkenntnis: Das Leben ist eine Baustelle! Es ist Zeit, dass sich etwas ändert. Es ist Zeit für Plan B.

Meine Meinung:
5Freunde aus Collegezeiten Ben, Lindsey, Allison, Chuck und Jack...jeder lebt sein Leben, ab und an trifft man sich, jeder lebt sein Leben so gut es geht und dann werden sie plötzlich dreißig. Und rückblickend ist das Leben, das was man bis jetzt erreicht hat, gar nicht so toll.

Jack, der Filmstar, ist kokainsüchtig. Ben frisch geschieden, immer noch verliebt in Lindsey, arbeitet zwar bei einer Zeitung, ist von seinem großen Traum Schriftsteller zu sein, aber meilenweit entfernt. Allison ist seit Jahren hoffnungslos verliebt in Jack. Lindsey...große Träume, viele Reisen...aber eigentlich doch sehr einsam und Chuck, der einen guten Job hat und schon immer der Pausenclown war.

Und dann wachst du auf und merkst: 30? ...30?...Mist! Es muss sich was ändern und als erstes wollen sie ihren alten Freund Jack zurück! Gemeinsam beschließen die Freunde ihn zu entführen und ihm beim Entzug zu helfen.

Die Geschichte ist aus Sicht von Ben geschrieben. Die Story ist flüssig, amüsant, witzig, ein wenig melancholisch, traurig und die Charaktere allesamt sympathisch und mancher auch leicht panisch...von wegen...30?...Mist! Ganz klar...eine Empfehlung!

Freitag, 7. November 2014

{Rezension} Ich koch dich tot von Ellen Berg

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 9 Stunden und 6 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Audible GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 17. Juli 2014
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00L4HTLXA
  • Gelesen von: Sonngard Dressler
Über das Hörbuch:
Schmeckt's dir nicht, Schatz? Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen: Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch - und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg - ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat.

Vivi beschließt, dass jetzt Schluss sein muss mit dem kalten Morden über dampfenden Töpfen. Als ihr aber mehrere Unfälle passieren, keimt ein böser Verdacht in ihr. Sollte Jan ihr ähnlicher sein als gedacht? Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in diesen Schuft verliebt hat. Doch Vivis Kampfgeist ist geweckt... Mit todsicheren Rezepten fürs Jenseits...

Meine Meinung:
Alles was man über das Buch/die Story wissen muss, habt ihr bereits in der Kurzfassung "Über das Hörbuch" gelesen. Ellen Berg verpackt diese mörderische Story in einem kurzweiligen und humorvollen Roman, den Sonngard Dressler gekonnt vorzulesen weiß.

Am Anfang musste ich mit Frau Dressler erst warm werden. Ihre Stimme ist gerade am Anfang so manches Mal kratzig und leicht nervig, was sich aber dann schnell gibt. Und mit der Zeit wächst mir Vivi, mit ihrer anfänglichen naiven und später dann berechnenden Art, fast schon ans Herz. Vom biederen Hausmütterchen zum Männer mordendem Vamp ist es nur ein kurzer Weg, der gepflastert ist mit Schlagern. Im ersten Moment war ich etwas genervt, von diesen kleinen gesungenen Einlagen, da das so gar nicht meine Musik ist. Hat man sich aber erst einmal in Vivi verliebt, passt genau das so richtig zu ihr.

Wer gerne mal einen kurzweiligen Roman hört/liest...ohne großen Anspruch, ohne das alles 100% logisch und genau recherchiert ist, ist hier genau richtig. Ich werde mir ganz sicher noch das ein oder andere Buch von Ellen Berg besorgen. Manchmal muss es einfach etwas leichtes sein!

Mittwoch, 22. Oktober 2014

{Rezension} Besserland von Alexandra Friedmann

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Graf Verlag
  • Auflage: Erstausgabe (30. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862200523
  • ISBN-13: 978-3862200528
Über die Autorin:
Alexandra Friedmann, geboren 1984 in Gomel, Weißrussland, kam über Umwege mit ihrer Familie nach Krefeld. Nach ihrem Abitur 2004 verbrachte sie acht Jahre in Paris, wo sie Literatur und Journalismus studierte. 2010 Praktikum bei der taz, zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Sie lebt mit Mann und Tochter in Berlin und Besserland ist ihr Debütroman.

Klappentext:
Eigentlich hatte Familie Friedmann vor, in die USA auszuwandern. Als sie sich nach Westen aufmachen, erleben sie eine Odyssee durch Europa, bis sie über Brest und Warschau in Wien landen und am Ende - im schönen Krefeld.

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar bei Vorablesen.de gewonnen und ich bin sehr froh darüber. ;-)

Alexandra Friedmann nimmt uns mit auf die ungewöhnliche Reise ihrer eigenen Familie von Gomel in den goldenen Westen.

Die Reise beginnt 1986 und dank der Perestroika befindet sich Russland gerade im Umbruch. Papa Edik Friedmann versucht mit seinem Freund Sascha während dieser Zeit seiner Familie ein tolleres besseres Leben zu ermöglichen, was auch ganz gut anläuft. Die Familie kann endlich in eine größere Wohnung ziehen. Leider sind sie nicht gewieft genug und man kommt ihnen auf die Schliche. Sie sind aber pfiffig genug um unbeschadet aus der Angelegenheit wieder heraus zu kommen. Und dann passiert auch noch das Unglück in Tschernobyl, von dem man nur durch Zufall erfährt. Was jetzt? Wir wandern aus! Wir wandern aus nach Amerika! Wir wandern aus nach Besserland!!!

Wer erleben möchte wie man in Russland Zugtickets kauft; wie eine russische Familie ihren gesamten Hausstand verkauft und dann wirklich alles was noch übrig bleibt einpackt; zusätzlich jede Menge Sachen besorgt, die man eventuell tauschen könnte und dann mit Sack und Pack auf eine ungewisse Reise geht...der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Alexandra Friedmanns Schreibstil ist flüssig und wahnsinnig unterhaltsam. Die Charaktere sind witzig, tiefgründig und so manches Mal auch etwas naiv, was sie aber unwahrscheinlich lebendig und liebenswert macht. Ich habe so manches Mal ordentlich lachen müssen, was den Liebsten abends im Bett immer etwas komisch gucken lies. Von mir  gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!