Sonntag, 11. Januar 2015

{Rezension} Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts von Susann Pàsztor

  • Spieldauer: 6 Stunden und 55 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 26. Juni 2013
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00DNF44LK
  • Gelesen von: Vera Teltz
Über das Hörbuch:
Das Schweigewochenende, das Mila auf Anraten ihrer Therapeutin besucht, wird zu einer echten Herausforderung:
seltsame Menschen, die man nur stumm betrachten kann, unbequeme Sitzpositionen, exotische Anleitungen. Dazu die Stille, die so viele unerwünschte Einsichten bereithält. Und dann noch dieser Simon, der Mila überredet, ihn nach dem Seminar ein Stück mit dem Auto mitzunehmen. Dass die Stille sie direkt in ein Hotelzimmer führen würde, haben die beiden nicht erwartet. Sie verbringen dort drei leidenschaftliche Tage und Nächte, begegnen sich mit rückhaltloser Offenheit und lassen sich ganz aufeinander ein. Und als sie sich so nah gekommen sind wie niemandem zuvor, beschließen sie, für immer auseinanderzugehen.

Meine Meinung:
Der Titel klang so gut und auch der "Klappentext" war sehr verlockend. Wenn dann noch eine gute Sprecherin am Werk ist, dann kann das Hörbuch doch eigentlich nur ein Hörgenuss werden, oder?

Das Buch beginnt mit dem Schweigewochenende und startet sehr zäh. Ab und an, wenn Mila uns an ihren Gedanken während des Schweigens teilhaben lässt oder sie die anderen Kursteilnehmer beschreibt, musste ich durchaus schmunzeln. Leider liest sich der Rest des ersten Teils eher wie ein Sachbuch, aber nicht wie ein Buch über Liebe.

Im zweiten Teil landen Mila und Simon in seinem Hotelzimmer und verbringen dort drei Tage und Nächte. Und obwohl Simon verheiratet ist und einen Sohn hat, merken beide sehr schnell das es mehr ist als einfach nur Sex. Trotzdem trennen sich beide nach diesen Tagen und gehen wieder ihren eigenen Weg...ohne Austausch der Telefonnummern, des ganzen Namens und der Adresse. Dieser Teil des Buches ist in einfühlsamen Worten beschrieben und Vera Teltz schafft es mit ihrer feinfühligen Stimme, das man endlich in die Geschichte...in Mila´s Gefühlswelt...eintauchen kann. Leider reicht das nicht um über den schleppenden Anfang hinwegzusehen.

Im dritten Teil ist Mila wieder zu Hause und sie merkt endlich das die Abmachung mit Simon nicht richtig ist und sie überlegt ob sie ihn suchen soll. Kurzweilig und dann abrupt zu Ende...und das Ende irgendwie völlig offen.

Zu meiner Frage oben...ein Hörgenuss??? Denkste! Der Buch ist flüssig und angenehm geschrieben, aber es kann mich nicht fesseln und es kommt keine richtige Lust auf aufmerksam zu lesen. Leider kann das auch die gute Sprecherin nicht rausreißen. Sehr schade, aber dieses Buch war nicht ganz meins!


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